Vereinsversammlung vom 12. April 2025: Ein wenig neu – ein bisschen anders!

Die erste Vereinsversammlung am neuen Ort und unter neuer Führung brachte einige Veränderungen mit sich und versprühte eine neue Art von Charme.

Die erste TVU-Versammlung ausserhalb des Quartiers Unterstrass 
Nach der Schliessung des langjährigen 60plus-Lokals Tramblu war die neue Vereinspräsidentin Christine Eberle auf der Suche nach einem neuen Treffpunkt ennet der Limmat fündig geworden. Das Alterszentrum Mathysweg an der Grenze zwischen Albisrieden und Altstetten bot dabei eine gute Kombination von Restaurant-Plätzen für die Donnerstag-Hocks oder einem geräumigen Saal für die Vereinsversammlung. Für die Mitglieder aus dem Quartier Unterstrass oder dem Nord-Westen von Zürich verlängerte sich die Anreise, während sie sich für die Mitglieder aus dem Osten und Süden entsprechend verkürzte. Weil beim ersten Hock im März festgestellt wurde, dass Parkplätze nicht gerade im Überfluss vorhanden waren, Stiegen viele der Teilnehmer/innen auf den öffentlichen Verkehr um, der das Alterszentrum sehr gut erschloss. 
Die Anmeldung von über sechzig Mitgliedern zeigte, dass der Austragungsort der Versammlung akzeptiert wurde, denn es waren damit knapp die Hälfte aller 125 Mitglieder dabei.

Bewährte Traktandenliste speditiv abgewickelt 
Mit knapp zehn Minuten Verspätung begrüsste Christine Eberle die 59 anwesenden Mitglieder zur Versammlung, welche zwölf Traktanden und die Ehrungen für langjährige TVU-Mitglieder vorsah. Kaum war das absolute Mehr ermittelt, erschien auch noch unser Zimi (alias Geissenpeter) aus dem Appenzellerland auf der Versammlungsbühne und erhöhte das absolute Mehr auf 31…
Als älteste Mitglieder wurden Madeleine Keller, die aus dem Toggenburg angereist war, und Walter Kammermann ermittelt – beide in diesem Jahr 94jährig, Madeleine im Januar, Kami im Dezember. «Junior» der Versammlung war Manfred Brandenberger als bald 62jähriger «Jungspund».
Als Protokollführer stellte sich Martin Aschwanden zur Verfügung, der erst seit knapp einem halben Jahr zu den 60plus-Mitgliedern gehört. Sein Protokoll wird von Susi Zingg gegengelesen – auch das eine Neuerung im Versammlungs-Statut.

Unter den «Mitteilungen» hatte die Präsidentin noch die angenehme Aufgabe Alfons Kümin zu seinem 91. Geburtstag zu gratulieren und ihm eine kleines Geschenk zu überreichen.

Die nächsten Taktanden wurden routiniert abgewickelt. Das von Albert Kuhn verfasste Protokoll der letzten Versammlung wurde mit Dank an den Verfasser genehmigt. Der Jahresbericht der Präsidentin war, wie das Protokoll, mit der Einladung verschickt worden und war damit allgemein schon bekannt. Christine gab dazu nur noch einige kurze Erläuterungen. Der Rückblick umfasste das Kalenderjahr 2024 und nicht mehr das Vereinsjahr (von Versammlung zu Versammlung). Mit der Gesamtzahl 125 Mitgliedern am 31.12.2025 hat sich der Mitgliederschwund der letzten Jahre fortgesetzt, denn den Neueintritten von Fernand Vuilleumier, Walter Kobelt und Martin Aschwanden standen leider zwölf Todesfälle gegenüber: Hugo Würzer, Rolf Bandi, Dorli Sommer, Max Hensel, Ferdi Leeger, Rosmarie Honegger, Margrit Zeller, Kurt Hartmann, Werner Amstutz, Bruno Seiler, Fritz Peter und Hans Graf.  Die Versammlung gedachte den Verstorbenen mit einer Trauerminute. Christine bedankte sich am Schluss bei ihren Vorstandsmitgliedern für die grossartige Zusammenarbeit und die freundschaftliche Atmosphäre, die besonders wichtig war, weil man ja den unerwarteten Tod des langjährigen und sehr initiativen Vorstandsmitglieds Bruno Seiler verkraften musste.
Der Jahresbericht der Präsidentin wurde einstimmig genehmigt und mit grossem Applaus verdankt, denn Christine hat ihr erstes Präsidialjahr hervorragend gemeistert.

Danach übernahm Kassier Peter Zingg das Mikrofon, um die finanziellen Bereiche des TVU 60plus zu beleuchten. Das Wichtigste kam gleich am Anfang zur Sprache: Die Rechnung 2024 schloss mit einem Ausgabenüberschuss von rund 2850 Franken ab, was aber kein «Beinbruch» ist, da das Eigenkapital immer noch fast 14’000 Franken beträgt. Das Minus entstand hauptsächlich wegen der «Subvention» der Teilnehmer/innen an den verschiedenen Anlässen. Das Geld kam also den aktiven Mitgliedern zugute. Dazu kamen die grosszügigen Geschenke an die beiden abtretenden Vorstandsmitglieder Jörg Schaad und Peter Tobler, welche den Betrag für «Freud und Leid» im vergangenen für einmal im tiefen vierstelligen Bereich erscheinen liess. Als Hauptgrund für das Minus lokalisierte der Kassier allerdings die deutlich zurückgegangenen Spenden, weil einige grosse Spender in letzter Zeit verstorben sind.

Der Revisionsbericht von Bernhard Regli und Ruedi Clerici bescheinigte Peter Zingg eine sehr sorgfältige und übersichtliche Buchhaltung und eine korrekte Verarbeitung der finanziellen Daten. 
Der Revisionsbericht und damit der Dank an den Kassier wurde mit grossem Applaus genehmigt und die Decharge-Erteilung an den ganzen Vorstand war nur noch eine Formsache.

Ausblick aufs nächste Vereinsjahr Die Bekanntgabe des Jahresprogramms räumte sprachlich mit einer der längsten Traditionen im TVU auf: Die Fahrt ins Blaue wurde in «Frühlingsausflug» umbenannt, als Pendant zum Herbstausflug im September. Dieser Frühlingsausflug führt uns in Zürcher Oberland, wo in Wald das Lozzi-Museum besucht wird. Der Herbstausflug geht ins Toggenburg, wo wir in Ebnat Kappel die landesweit bekannte Turngeräte-Fabrik «Alder und Eisenhut» besuchen werden. Dazu kommen wie jedes Jahr im Dezember der Jahresschlusshock, der neu im Alterszentrum Mathysweg stattfindet, und der Silvesterlauf-Apéro, dessen genauer Austragungsort noch nicht bekannt ist.

Wahlen mit neuen Vorstandsmitgliedern Der langjährige Präsentator der Wahlen Ronny Bärtsch begann seinen Auftritt mit einem grossen Dank an den bisherigen Vorstand für seine hervorragende Arbeit im Dienste des TVU 60plus und liess die Anwesenden dies mit einem grossen Applaus bestätigen. Danach stellte Ronny die Präsidentin Christine Eberle als Präsidentin zu Wiederwahl, die einstimmig und mit langanhaltendem Applaus abgesegnet wurde. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Peter Zingg (Finanzen), Peter Schait (Informatik und Website) und Heidi Lüscher (spezielle Aufgaben) wurden in Globo ebenfalls einstimmig und mit Applaus gewählt, ebenso wie die beiden bisherigen Revisoren Bernhard Regli und Ruedi Clerici.

Danach musste die riesige Lücke, welche der Tod von Bruno Seiler im Vorstand hinterlassen hatte, geschlossen werden. Dazu hatten sich mit Adrian Lenz und Manfred Brandenberger zwei enge Kollegen von Bruno zur Verfügung gestellt und bei der Vorbereitung der beiden Reisen für 2025 auch schon ihre Spuren hinterlassen. Auch ihre Wahl wurde von der Versammlung mit grosser Erleichterung, einstimmig und mit dankbarem Applaus bestätigt. die Beiden werden sich künftig um die Organisation der TVU 60plus-Anlässe kümmern.

Dass an dieser Versammlung eben alles ein bisschen anders ist, zeigte sich auch darin, dass sich die beiden neuen Vorstandsmitglieder erst nach der Wahl dem Plenum vorstellten, und nicht, wie sonst üblich, vor der Wahlentscheidung…

Nun sucht man noch einen Kommunikations-Chef, der die Arbeit des Vorstands den Mitgliedern und einer weiteren Öffentlichkeit vermitteln soll. Interessierte Kandidatinnen oder Kandidaten wenden sich bitte vertrauensvoll an Präsidentin Christine Eberle.

Statutenrevision und Beitragsreglement abgeschlossen Peter Zingg erledigte dann die vom Vorstand gewünschte Statutenrevision zusammen mit der Fixierung des Beitragsreglements, indem er die von verschiedenen Vereinsmitgliedern gelieferten Verbesserungsvorschläge und Korrekturen in die vorbereiteten Texte aufnahm und die gültige Form präsentierte. Wichtig war dabei, dass nun das Beitragsreglement nicht mehr Teil der Statuten ist, so dass nicht wegen jeder Beitragsänderung gleich eine Statutenänderung ansteht… Beide Dokumente wurden ohne weitere Diskussion genehmigt.

Danach war Pause, in der die Vereinskasse den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Kaffee und Kuchen offerierte («Vielen Dank an den Vorstand!»),

Ehrungen mit neuen Geschenken 
Nach der rund halbstündigen Pause wurden wie üblich langjährige Mitglieder des TVU geehrt. Dabei wurden die nächsten Änderungen sichtbar. Die bisherigen Geschenke (Solar-Wecker für 50 Jahre Mitgliedschaft und Goldbarren von 1 bis 5 g für 60 bis 80 Jahre Mitgliedshaft) werden nun ersetzt durch gravierte Kugelschreiber für alle Jubilare. Dass bei den exorbitanten Goldpreisen von heute das Motto «Deine Treue zum TVU ist uns Gold wert» finanziell nicht mehr aufrechterhalten werden kann, versteht sich. Neuer Vorschlag: «Wir schreiben dich noch lange nicht ab…».

Von den eingeladenen 20 Jubilaren waren immerhin zwölf an der Ehrung dabei. 
Etwas gewöhnungsbedürftig war, dass die Jubilare nur gerade mit dem Namen aufgerufen wurden und kein kurzer Werdegang des Jubilars im TVU vermittelt wurde. Das führte dann dazu, dass sich einzelne der Geehrten aus Freude über die Ehrung mit kürzeren oder längeren Lebenserinnerungen selber präsentierten, womit die ganze Zeremonie ab und zu auszufransen drohte. Aber damit blieb auch der Charme der gesamten Versammlung erhalten. Weniger Struktur, dafür mehr Freude und persönliche Erinnerungen. Ein bisschen anders eben!

Peter Tobler

Die TVU-Jubilare des Jahres 2025:
50 Jahre TVU:
Jürgen Seper (HB), Susi Zingg (60+), Enrico Bulgheroni (HB), Erich Ogi (LAC), Susanne Syz (LAC), Fredy Dubs (LAC), Robert Mächler (60+)
60 Jahre TVU
Urs Berger (LAC), Georges Wartenweiler (SfA), Roger Treichler (SfA), Heiri Bader (60+), Janos Farkas (60+), Alain Piaget (LAC), MaxAmsler (SfA)
70 Jahre TVU
Peter Zimmermann (HB), Kurt Wyss (60+), Walter Kammermann (LAC)
75 Jahre TVU
Peter Weideli (60+), Alfons Kümin (SfA)
80 Jahre TVU
Gilbert Leemann (60+), Rolf Weber (60+)

Die anwesenden Jubilare (v.l.n.r.: Peter Weideli, Alain Piaget, Kurt Wyss, Walter Kammermann, Enrico Bulgheroni, Alfons Kümin, Susi Zingg, Max Amsler, Janos Farkas, Fredy Dubs, Robert Mächler, Peter Zimmermann

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